Am Ende des 15 Jahrhunderts ist das Erzgebirge flächendeckend
bergbaulich erschlossen (extensive Wirtschaft) und besiedelt (inkl.
Kamm), -> geschlossen Wirtschaftslandschaft (industrie-) mit 120 km
OW x 50 km NS 1440 untertägiger Abbau des Zinnerzes bei Altenberg .
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Gründung |
| DieFortunastollen und Saigerhütte. |
Bei uns |
Im Jahre 1442 werden am Schreckenstein auf dem Gebiet
der späteren Stadt Annaberg-Buchholz silberhaltige Kupfererze.
Wenige Jahre später (1453) erschallt auch in Schneeberg das
Berggeschrey. Mit diesen Funden beginnt die zweite Blütezeit des
erzgebirgischen Bergbaus. und die führenden sächs. Reviere
nach 1500 Silber in Schneeberg und bei Dresden (Dipps) Bergbau
Joachimsthal, Marienberg gegründet
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die zweite Blüte |
| Handhaspel -25m Teufe
Pferde-/Ochsengöpel -250m Teufe (15. Jh.) Wassergöpel -300m
Teufe (16.Jh.) Kehrrad (Wassserrad mit zwei gegenläufigen
Beschaufelungen) 1507 Nasspochwerk (Dippoldiswalde) 1540
Ehrenfriedersdorf: erstes Kunstgezeugs (Pumpensystem zur Wasserhaltung)
-> Verminderung des Arbeitskräftebedarfs 1551 Joachimsthal:
Feldgestänge (Kraftübertragung über Tage) ab 1643 Einsatz
von Schwarzpulver (bis 19. Jh. nur partieller Einsatz: Bohren der Löcher
per Hand) |
High- Tech |
| 14-17. Jh. Verhüttung auch ärmerer Erze ->
Intensivierung (höhee Öfen, Gebläse) im Hüttenwesen
war der Landesherr stärker finanziell engagiert -1710 nur noch dre
alle im Besitz des Kurfürsten Generalschmelzadministration:
Erzpreise + Analytiki Silberhütten . |
Huttenwesen |
| Die Fortuna Bernstein GmbH unter Vorsitz von H.-P.
Haustein fährt den den Stollen seit 1998 auf. Mit Hilfe von Fördermitteln
wurde der Stollen als Besucherbergwerk hergerichtet. Seit der Eröffnung
am 31. Oktober 2001 ist das Bergwerk ein Besuchermagnet im
Spielzeugwinkel. Im Frühjahr 2002 werden weitere Seitenstollen
aufgefahren. |
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